Griechischhumanismus des 16. Jahrhunderts

Lorenz Rhodoman im Kontext und digital

Griechischhumanismus des 16. Jahrhunderts

Lorenz Rhodoman im Kontext und digital

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Geplanter Erscheinungstermin: 04/2025

Im 16. Jahrhundert hat sich in Europa neben dem Lateinischen eine eigene Literatur in (neu)altgriechischer Sprache etabliert. Einer der markantesten Vertreter dieser Strömung war Lorenz Rhodoman (1545–1606), der aufgrund seiner griechischen Dichtungen von Zeitgenossen wie Späteren als „zweiter Homer“ gerühmt wurde. Dieser Band geht dem Phänomen des sprachlichen Philhellenismus mit einem Schwerpunkt auf Rhodoman nach. Dabei geht es unter anderem um seine Zeit als Geschichtsprofessor in Wittenberg und Probleme mit Druckern. Des Weiteren werden konkret Rhodomans handschriftliche Übersetzung der Disticha Catonis, seine Ausgabe des Epikers Quintus Smyrnaeus, seine metrische Praxis, die poetischen Schildbeschreibungen in der Ilias parva sowie die Figur des Odysseus in seinem Werk in den Blick genommen. Andere Beiträge betrachten Joachim Camerarius aus der Vorgängergeneration, den Austausch zwischen England und Deutschland, ein griechisches Gedicht über Antwerpen und die griechische Bibeldichtung. Schließlich widmet sich der Band auch der digitalen Aufarbeitung neualtgriechischer Werke anhand der Editionsprojekte Rhodomanologia und Lagoos und schlägt auf diese Weise eine Brücke zur Gegenwart.

Reihe Palingenesia
Band 142
ISBN 978-3-515-13857-4
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2025
Verlag Franz Steiner Verlag
Umfang 422 Seiten
Abbildungen 11 s/w Abb., 6 s/w Tab., 4 sw Tafeln
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch