-
Auditive Erinnerungen1955 zeichneten Sprachforscher Tonbandaufnahmen von „Heimatvertriebenen“ auf. 70 Jahre später spürt Margret Findeisen deren Nachfahren auf und hört die historischen Bänder gemeinsam mit ihnen an. In ihrer Studie analysiert sie den epistemologischen Mehrwert auditiver Quellen und zeigt auf, wie diese einen innovativen Zugang zu familialen Erinnerungsgemeinschaften ermöglichen. -
Zwischen Abhängigkeit und AutonomieDieser Band erforscht Dienst und Arbeit in Europa zwischen 1300 und 1600. Die Beiträge beleuchten das Verhältnis von Geschlecht, Hierarchien und Abhängigkeiten in der Vormoderne. Im Fokus stehen Beziehungen zwischen Herrschaft und Dienenden in Westeuropa, im orthodoxen Serbien und im jüdischen Aschkenas. -
Biografien der NachkriegszeitZwischen 1945 und 1968 zogen Hunderttausende Menschen aus Deutschland in die USA. Anhand von zahlreichen Oral-History-Quellen untersucht Christiane Bauer generationenübergreifend, wie Migration das Familiengedächtnis und die deutschamerikanische Identität bis heute prägt. Dabei widerlegt sie gängige Narrative zur deutschen Migrationserfahrung in den USA der Nachkriegszeit. -
Diversität in OsteuropaSoziale Diversität ist politisch umstritten, besonders in Mittel- und Südosteuropa. Dieser Sammelband beleuchtet das Thema aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Forschende nutzen innovative Ansätze, um Vielfalt als theoretisches Konzept für die historische und kulturwissenschaftliche Forschung nutzbar zu machen.
-
Prix Germaine de Staël für
Garda ElsherifWir gratulieren unserer Autorin herzlich zur Auszeichnung ihrer Forschungsarbeit zur frühneuzeitlichen Übersetzungskultur in den Naturwissenschaften! -
Neuerscheinungen Herbst 2026
Entdecken Sie aktuelle Publikationen sowie die ersten Titel aus der Integration des Stauffenburg Verlags!