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Grenzen des SagbarenWie viel darf Satire? Carina Gabriel-Kinz untersucht, wie sich die Debatten um religionsbezogene Satire von 1990/92 bis 2020 in Deutschland und Frankreich verändert haben. Dabei zeigt sie auf, wie divergierende Staat-Kirchen-Verhältnisse und neu entstehende digitale Öffentlichkeitsstrukturen die Grenzen komischer Religionskritik bis heute neu definieren. -
Zwischen den ZeilenAm Beispiel von anonymisierten Bundestagsreden analysiert Edyta Blachut eine morphosyntaktisch vielfältige Gruppe von Einstellungsausdrücken wie ‚leider‘ oder ‚zum Glück‘, um deren Bedeutung, Funktion und Wirkung im echten Sprachkontext zu entschlüsseln und die kommunikative Kompetenz von Nicht-Muttersprachlern nachhaltig zu fördern. -
Schicksale im Schatten der NS-ZeitEinst als Schloss bewundert, wurde der Hauptpflegebau der Erlanger Anstalt für viele Kranke zum Gefängnis und im Weltkrieg zum tödlichen Inferno. Historische Verbrechen der NS-„Euthanasie“, ergreifende Einzelschicksale sowie der Weg des 2023 fast vollständig abgerissenen Gebäudes hin zu einem würdigen Gedenkort werden in diesem Band eindrücklich greifbar. -
Ökonomische UngleichheitenRecht ist oft die Ursache von Ungleichheit, kann aber auch der Schlüssel zu ihrer Überwindung sein. Die Beiträger:innen analysieren den Einfluss rechtlicher Rahmenbedingungen auf soziale Ausgrenzung in Städten. Renommierte Fachleute präsentieren neue Perspektiven für ein inklusives Rechtssystem jenseits reiner Effizienz.
Neuerscheinungen Franz Steiner Verlag
Neu
Cathrine Fabricius-Hansen (Hg.) ,
Kare Solfjeld (Hg.) ,
Anneliese Pitz (Hg.)
Der Konjunktiv
Formen und Spielräume